Urheberrecht: Deins oder Unseres?

Urheberrechte

„Mein, Dein – das sind doch bürgerliche Kategorien“ ist ein bekanntes Zitat aus dem Buch „Die Känguru-Chroniken“ und befasst sich in dem Fall mit WG Eigentum. Doch auch im Internet und den sozialen Medien ist die Frage des Eigentums ein wichtiges Thema.

Grundsätzlich dient das Urheberrecht als Schutz vor dem Ideen-Klau. Denn nur der Urheber darf entscheiden wie die kreierte Kunst verbreitet wird. Zu den urheberrechtlich geschützten Werken gehören Bilder, Fotos, Zeichnungen und Filme. Bei Musik und Literatur sind die Auflagen etwas strenger. Bei diesen Werken muss ein stärkerer Wiedererkennungswert zu finden sein, um sie urheberrechtlich zu schützen.

Obwohl die Grundidee des Urheberrechts leicht nachvollziehbar ist, sieht die Praxis doch etwas komplizierter aus – besonders in den sozialen Medien. 

Wem gehört das Meme?

Memes sind Bilder, Filmclips oder Zeichnungen die einen hohen Wiedererkennungswert haben und durch individuelle Sprüche ergänzt werden. Sie werden nicht nur im privaten Raum genutzt, sondern gewinnen auch bei der Unternehmenskommunikation immer mehr an Beliebtheit. 

Die Nutzung dieser Medien kann jedoch rechtliche Probleme mit sich bringen, wie das Beispiel des „Socially Awkward Pinguine“-Memes zeigt. Ein Blogger hat das bekannte Meme in einem Blogbeitrag genutzt und musste am Ende 785 Euro an die Fotoagentur Getty Images zahlen, welche die Rechte an dem Bild besitzen. 

Wie zuvor beschrieben unterliegen alle Bilder, Fotos und Zeichnungen sehr schnell dem Urheberrecht, solange der Künstler die Werke nicht aktiv für eine gemeinfreie Nutzung zur Verfügung stellt. Es kommt aber trotzdem nicht zu einer Abmahnwelle in Deutschland, weil die Rechtinhaber oft keinen großen Schaden durch die Memes erfahren. Sogar das Gegenteil kann passieren, wenn ein erfolgreiches Meme eine starke Werbewirkung hat. Deshalb ist die Nutzung von Memes in der Praxis im Normalfall kein Problem, solange damit kein Geld  verdient wird.

Creative Commons 

Ist es möglich den freien digitale Fluss von Wissen und Kulturgütern zu fördern, ohne den Künstlern zu schaden? Eine Alternative zum Kauf von urheberrechtlich geschützten Werken bietet die Creative Commons.

Ein Künstler kann sich entscheiden seine Werke als kreatives Allgemeingut zur Verfügung zu stellen. Durch dieses System können Werke frei genutzt werden, solange sich bei der Verbreitung an bestimmte Angabe gehalten wird.

Diese Richtlinien beinhalten zum Beispiel die Nennung des Urhebers, die Unversehrtheit des Werkes oder die Bedingung der nicht kommerziellen Nutzung. Alle diese Vorgaben können auftauchen, weshalb es wichtig ist genau zu wissen welche Bedingungen an die Nutzung der einzelnen Werke im Creative Commons System geknüpft sind.

Bürgerjournalismus im Trend

Bürgerjournalismus als Erweiterung traditioneller Nachrichten

Das Wort „Amateur“ ruft meist zuerst negative Assoziationen hervor. Jedoch ist ein Amateur eigentlich nur jemand der etwas aus Leidenschaft oder als Hobby macht. Also nicht aus einer finanziellen oder anderen extrinsischen Motivation. Die Zahl der Bürger, die sich „amateurhaft“ an der Berichterstattung beteiligen ist in den letzten Jahren gestiegen. Ob es nun ein Kommentar …

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Social Audio: Ein Neuer Trend?

Social Audio

Reden anstatt schreiben: Die neue App „Clubhouse“ aus dem Silicon Valley sorgt aktuell für viel Aufmerksamkeit. Das Audio-Chatportal tritt als rein auditives Medium auf und bietet in virtuellen Räumen Platz für direkte Konversation und Interaktion. Dabei können die Nutzer unterschiedliche Räume eröffnen, sich gegenseitig einladen und darin auf Audio-Basis miteinander diskutieren. Die Gründer Paul Davison …

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Eigenschaften des WoM-Marketings

In aller Munde ist zur heutigen Zeit das Word-of-Mouth-Marketing. Jeder hat es schon einmal gemacht: Einen Ratschlag ausgesprochen. Das Word-of-Mouth-Marketing beschäftigt sich mit genau dieser Thematik. Auch unter dem Begriff Empfehlungsmarketing bekannt, basiert es auf der Mund-zu-Mund-Propaganda. Diese beschreibt den Vorgang der Weitergabe von Informationen an andere Personen. Das können Bekannte, Freunde, aber auch Familie …

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Soziale Netzwerke als Hacker-Ziel

Heutzutage sind Social-Media-Plattformen ein Muss und fester Bestandteil im Alltag des Menschen. Im Stundentakt checken wir unsere Nachrichten easy per Smartphone und machen uns zugleich so durch die Anwendung der sozialen Netzwerke berechenbar. Mit jedem Post und jedem Tweet über unsere Aktivitäten, Hobbies oder Lieblingsorte werden wir immer transparenter und zugänglicher für Angriffe von Hackern. …

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Die Zukunft Display Advertising

Display Advertising 2020

Digitale Werbung unterliegt einem ständigen Wandel. Während Werbebanner auf dem Smartphone oder aufpoppende Anzeigen beim Browsen am PC einst als der Stern am Marketinghimmel galten, wurde das sogenannte Display Advertising in den letzten Jahren umstritten betrachtet. Die Werbeanzeigen würden immer weniger geklickt werden und geringe Messbarkeit bieten – hinzu kommt nun das Cookie-Sterben. Doch aktuelle …

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Rassismus im Netz: Ein Fallbeispiel

Rassismus im Netz: Ein Fallbeispiel

Miteinander leben und miteinander umgehen sollte in der heutigen Zeit nicht unter dem Schlagwort Rassismus wiederzufinden sein. Dennoch passiert es noch sehr häufig, dass Menschen aufgrund ihrer Herkunft oder ihres Glaubens rassistischen Beleidigungen ausgesetzt sind. Nicht selten ist auch das Internet davon betroffen. Gerade die Anonymität verleitet Nutzerinnen und Nutzern oft zu fremdenfeindlichen Kommentaren. Der …

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Was ist eigentlich…Community Management?

Was ist eigentlich… Community Management?

Viele Unternehmen verhalten sich auf ihren Social-Media-Kanälen eher passiv. Dabei werden der Aufbau und die Pflege einer Community für den Marketing-Mix immer relevanter. Ziel dessen ist es, mit den bestehenden Kunden zu interagieren, auf ihre Bedürfnisse einzugehen und damit die Kundenbeziehung zu stärken. Insbesondere die junge Generation erwartet diese persönliche Beziehung zu Unternehmen und einen …

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TikTok als Marketingtool

TikTok als Marketingtool

TikTok ist eine der meist heruntergeladenen Apps der Welt und gilt als der neue Stern am Social-Media-Himmel. Während die chinesische Video-App vielversprechende Möglichkeiten für Marketer bietet, stellt sie gleichzeitig für viele Unternehmen noch ein unsicheres Gewässer dar. Dabei ist die Plattform gerade für Influencer besonders attraktiv. Im Vergleich zu anderen Plattformen ermöglicht TikTok seinen Nutzern …

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Was ist eigentlich… Social Commerce?

Was ist eigentlich… Social Commerce?

Mund-zu-Mund-Propaganda ist mit Abstand die relevanteste Werbeform. In einer Studie aus dem Jahr 2015 von Nielsen, die das Vertrauen der Verbraucher in Werbung zeigt, wird deutlich: 92 Prozent aller Konsumenten vertrauen beim Kaufentscheid den Empfehlungen Gleichgesinnter im Netz und nicht mehr den klassischen Werbebotschaften der Unternehmen. Dieses Aufeinandertreffen von Social und E-Commerce wird auch „Social …

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