Krisenkommunikation als Teil der PR-Arbeit

Krisenkommunikation

Das Thema Krisenkommunikation stammt ursprünglich aus dem politischen Bereich. Wahrscheinlich wurde der Begriff erstmals genutzt, um J.F. Kennedys Umgang mit der Kuba-Krise 1962 zu beschreiben. Die Coronapandemie ist auch eine Krise, in der versucht wird die negativen Folgen zu bewältigen und überlebendeskritische Prozesse zu schützen.

Um eine Krise bewältigen zu können muss effektive Kommunikation gewährleistet sein, bei der Kommunikations- und PR-Agenturen passende Unterstützung bieten können. Um gute Entscheidungen zu treffen, benötigen die Krisenmanager und alle Beteiligten den gleichen Informations- und Wissensstand. Obwohl sich die Betroffenen einer Krise bei jedem Fall unterscheiden, gehören sie zu einer Gruppe mit bestimmten Interessen. Beispiele dafür sind:  Die Unternehmensführung, Mitarbeiter, Interessensverbände, Journalisten oder die allgemeine Öffentlichkeit. 

Die Kommunikation während einer Krise sollte möglichst umfassend, aktuell, widerspruchsfrei und wahrheitsgemäß sein. Das Level an Informationen variiert dabei natürlich zwischen den Gruppen. PR-Berater helfen hier, die wichtigen Infos, angepasst an die Zielgruppe zu formulieren und auf den Punkt zu bringen. Um schnell und effektiv in der Krise zu handeln, ist ein zuvor erarbeitetes Krisenhandbuch dringend notwendig. Dieses Handbuch sollte auch immer wieder aktualisiert werden. Dies ist auch wichtig für die Krisenkommunikation, weil die Medienlandschaft sich immer weiterentwickelt. Ein wichtiger Trend ist hier aktuell der wachsende Einfluss der sozialen Medien.

Planung als Grundlage des Krisenmanagements

Laut einer globalen Studie von Deloitte sehen sich 76% der Aufsichtsräte von Unternehmen für eine Krise gewappnet und gut vorbereitet. Aber nur die Hälfte der Unternehmen gab an ein aktuelles Krisenhandbuch zu besitzen. Aktives Training für Krisenmanagement haben sogar nur ein Drittel der Unternehmen. Auch für die Kommunikationsabteilungen gibt es oft nicht genügend Schulungen, besonders im Umgang mit den sozialen Medien. Agenturen im Bereich Public Relations, die besonders auch auf digitale Kommunikation spezialisiert sind, wie P.U.N.K.T PR, wissen worauf es beim Online Auftritt und dem Austausch in den Social Media Kanälen ankommt. Ihr Expertenwissen kann hier bei digitalen Konzepten und Kommunikationsmaßnahmen unterstützen.

Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass die Notwendigkeit der Planung und Vorbereitung für erfolgreiches Krisenmanagement oft unterschätzt wird. Um schnell handeln zu können, benötigt eine Regierung oder auch ein Unternehmen eine Führung die einen Plan hat, wie eine Krise vermieden oder bewältigt werden kann. 

Die Kommunikationsabteilung sollte schon bei der Planung festlegen, wer der Ansprechpartner in Krisensituationen ist. Des Weiteren, sollten Unternehmen schon Antworten auf die W-Fragen parat haben und während einer Krise verifizierte Informationen zur Verfügung stellen, um mögliche Falschinformationen so gut es geht zu widerlegen. 

Radio – Werkzeug der Öffentlichkeitsarbeit

Radio - Werkzeug der Öffentlichkeitsarbeit

Vom militärischen Werkzeug zum Marketing Tool

Das Radio konnte aufgrund der Entdeckung von elektromagnetischen Wellen durch Heinrich Herz 1887 entwickelt werden. Seit dem war es ein wichtiger Baustein für zukünftige Medien wie Fernsehen und auch Podcasts, die heutzutage eine beliebte Alternative in der Markenkommunikation sind.

Die Unterhaltungs- und Marketingfunktion war damals jedoch nicht der Fokus der Entwicklung und Nutzung. Stattdessen wurde das Radio als Werkzeug betrachtet, welches die Vermittlung von Börsendaten unterstützt und eine Nachricht schnell an viele Empfänger senden kann. Im Nationalsozialismus wurden billige Modelle produziert, wodurch das Radio zum Massenmedium wurde. Es war ein effektives Mittel, um die Propaganda der Diktatur an die Öffentlichkeit zu bringen. Nach dem Krieg verstummte am 13. Mai 1945 der letzte nationalsozialistische Radiosender. Mit der Hilfe der alliierten Mächte entstand eine neue Radiofunkordnung in Deutschland – gebührenfinanziert, dezentral und staatsfern.

Bis 1970 schalteten Menschen das Radio ein, um eine bestimmte Sendung zu hören. Anstatt von einem Lieblingssender gab es also eine Lieblingszeit. Dieses System half Unternehmen schon damals beim Marketing. Es war einfach die richtige Werbung zu einem bestimmten Zeitpunkt zu senden, um die gewünschte Zielgruppe anzusprechen.

Radio heute

Radio erreicht heutzutage tagtäglich über 53 Mio. Menschen in Deutschland. Vor allem bei Autofahrten gibt es viele Hörer. Diesen Effekt machen sich viele Unternehmen für eigene Marketingzwecke zu Nutze. Auf dem Weg zum Einkauf beispielsweise kann ein Produkt nochmal mit Werbespots ins Gedächtnis gerufen werden. Durch das wiederholte Hören steigt dabei auch der Wiedererkennungswert einer Markefür den potenziellen Kunden.  

Des Weiteren informiert das Radio auch über wichtige Nachrichten in der Region. Die Ausstrahlung ist hierbei normalerweise live, weshalb Informationen schnell vermittelt werden können. Auch Werbespots können im Radio innerhalb von 24 Stunden veröffentlicht werden, wodurch die öffentliche Kommunikation eines Unternehmens immer auf dem neusten Stand ist. Radio ist stark regionalisiert und kann dadurch sehr effektive Targeting Practices einsetzen. Geschaltete Werbung wird auch durch Parameter wie die Uhrzeit, Wetter oder Verkehrslage beeinflusst und verbessert dadurch die effektive Markenkommunikation.

Insgesamt werden die neuen Medien also nicht mit den alten konkurrieren sondern das Feld erweitern. Dies betrifft auch das Audio Angebot. Podcasts bauen das Spektrum durch spezialisierte Produkte aus, während das Radio weiterhin durch regionales und zeitnahes Marketing als Werkzeug für die Öffentlichkeitsarbeit genutzt wird.

Pressekonferenzen als Tool der PR-Arbeit

Pressekonferenzen als Tool der PR-Arbeit

Innerhalb der Medienlandschaft gibt es unterschiedliche Werkzeuge um Journalisten zu erreichen und zu informieren. Eines mit besonderer Wirkungskraft sind Pressekonferenzen, welche in der Branche auch als PK abgekürzt werden. Bei diesem Event werden Journalisten eingeladen, um live bei der Veröffentlichung von Informationen und Stellungnahmen dabei zu sein. Die anwesenden Journalisten haben bei der Pressekonferenz auch …

weiterlesen >Pressekonferenzen als Tool der PR-Arbeit

Public Relations – Aufgaben einer PR-Agentur

Public Relations - Die Aufgaben einer PR-Agentur

Der Begriff Public Relations (PR) beschreibt alle Aktivitäten, die mit der öffentlichen Kommunikation eines Unternehmens zu tun haben. Im deutschsprachigen Raum wird auch der Begriff Öffentlichkeitsarbeit genutzt. Im Kern geht es darum durch unterschiedliche Maßnahmen und Partner die Beziehung zwischen der Öffentlichkeit und dem Betrieb zu organisieren und zu stärken. Public Relations Agenturen sind dabei …

weiterlesen >Public Relations – Aufgaben einer PR-Agentur

Urheberrecht: Deins oder Unseres?

Urheberrechte

„Mein, Dein – das sind doch bürgerliche Kategorien“ ist ein bekanntes Zitat aus dem Buch „Die Känguru-Chroniken“ und befasst sich in dem Fall mit WG Eigentum. Doch auch im Internet und den sozialen Medien ist die Frage des Eigentums ein wichtiges Thema.

Grundsätzlich dient das Urheberrecht als Schutz vor dem Ideen-Klau. Denn nur der Urheber darf entscheiden wie die kreierte Kunst verbreitet wird. Zu den urheberrechtlich geschützten Werken gehören Bilder, Fotos, Zeichnungen und Filme. Bei Musik und Literatur sind die Auflagen etwas strenger. Bei diesen Werken muss ein stärkerer Wiedererkennungswert zu finden sein, um sie urheberrechtlich zu schützen.

Obwohl die Grundidee des Urheberrechts leicht nachvollziehbar ist, sieht die Praxis doch etwas komplizierter aus – besonders in den sozialen Medien. 

Wem gehört das Meme?

Memes sind Bilder, Filmclips oder Zeichnungen die einen hohen Wiedererkennungswert haben und durch individuelle Sprüche ergänzt werden. Sie werden nicht nur im privaten Raum genutzt, sondern gewinnen auch bei der Unternehmenskommunikation immer mehr an Beliebtheit. 

Die Nutzung dieser Medien kann jedoch rechtliche Probleme mit sich bringen, wie das Beispiel des „Socially Awkward Pinguine“-Memes zeigt. Ein Blogger hat das bekannte Meme in einem Blogbeitrag genutzt und musste am Ende 785 Euro an die Fotoagentur Getty Images zahlen, welche die Rechte an dem Bild besitzen. 

Wie zuvor beschrieben unterliegen alle Bilder, Fotos und Zeichnungen sehr schnell dem Urheberrecht, solange der Künstler die Werke nicht aktiv für eine gemeinfreie Nutzung zur Verfügung stellt. Es kommt aber trotzdem nicht zu einer Abmahnwelle in Deutschland, weil die Rechtinhaber oft keinen großen Schaden durch die Memes erfahren. Sogar das Gegenteil kann passieren, wenn ein erfolgreiches Meme eine starke Werbewirkung hat. Deshalb ist die Nutzung von Memes in der Praxis im Normalfall kein Problem, solange damit kein Geld  verdient wird.

Creative Commons 

Ist es möglich den freien digitale Fluss von Wissen und Kulturgütern zu fördern, ohne den Künstlern zu schaden? Eine Alternative zum Kauf von urheberrechtlich geschützten Werken bietet die Creative Commons.

Ein Künstler kann sich entscheiden seine Werke als kreatives Allgemeingut zur Verfügung zu stellen. Durch dieses System können Werke frei genutzt werden, solange sich bei der Verbreitung an bestimmte Angabe gehalten wird.

Diese Richtlinien beinhalten zum Beispiel die Nennung des Urhebers, die Unversehrtheit des Werkes oder die Bedingung der nicht kommerziellen Nutzung. Alle diese Vorgaben können auftauchen, weshalb es wichtig ist genau zu wissen welche Bedingungen an die Nutzung der einzelnen Werke im Creative Commons System geknüpft sind.

Storytelling: Geschichte durch Bilder

Storytelling

Bilder im Journalismus Im Journalismus bringen Pressefotografen den Lesern visuelle Informationen durch Bilder, die dank moderner digitaler Übertragungstechniken sofort nach dem Erstellen zur Verfügung stehen. Die aussagekräftigen Bilder dienen oft als zusätzliche Informationsquelle in Berichterstattungen und sind ein wichtiger Baustein für die Meinungsbildung der Öffentlichkeit. Ganz nach dem Motto: „Ein Bild sagt mehr als tausend …

weiterlesen >Storytelling: Geschichte durch Bilder

Litfaßsäule – aus alt mach neu

Litfaßsäule - aus alt mach neu

Im Juli 2020 feierte sie ihr 165-jähriges Jubiläum – die Litfaßsäule. Die erste wurde 1855 in Berlin errichtet und sollte Ordnung in das wilde Zettelchaos der Stadt bringen und ein Ort der gebündelten Informationen werden. Vor dieser Werberevolution wurden Aushänge an Bäumen, Hauswänden und im öffentlichen Raum angebracht –  also überall wo Platz war. Durch …

weiterlesen >Litfaßsäule – aus alt mach neu

Bürgerjournalismus im Trend

Bürgerjournalismus als Erweiterung traditioneller Nachrichten

Das Wort „Amateur“ ruft meist zuerst negative Assoziationen hervor. Jedoch ist ein Amateur eigentlich nur jemand der etwas aus Leidenschaft oder als Hobby macht. Also nicht aus einer finanziellen oder anderen extrinsischen Motivation. Die Zahl der Bürger, die sich „amateurhaft“ an der Berichterstattung beteiligen ist in den letzten Jahren gestiegen. Ob es nun ein Kommentar …

weiterlesen >Bürgerjournalismus im Trend

Push- und Pull Marketing Strategien

Push- und Pull Marketing

Egal ob am Bahnsteig, auf Social Media oder im Supermarkt – Werbung und Angebote begegnen Kunden heutzutage überall. Umso wichtiger ist es daher für Unternehmen, die richtige Kommunikations-Strategie zu wählen. Dabei gibt es im Marketing zwei grundlegende Strategien, um ein Produkt zu bewerben: Das Push- und Pull-Marketing. Push-Marketing Die sogenannte Push-Strategie beschreibt eine Form des …

weiterlesen >Push- und Pull Marketing Strategien

Social Audio: Ein Neuer Trend?

Social Audio

Reden anstatt schreiben: Die neue App „Clubhouse“ aus dem Silicon Valley sorgt aktuell für viel Aufmerksamkeit. Das Audio-Chatportal tritt als rein auditives Medium auf und bietet in virtuellen Räumen Platz für direkte Konversation und Interaktion. Dabei können die Nutzer unterschiedliche Räume eröffnen, sich gegenseitig einladen und darin auf Audio-Basis miteinander diskutieren. Die Gründer Paul Davison …

weiterlesen >Social Audio: Ein Neuer Trend?