Beauty bleibt klassisch

Bereich Beauty bleibt klassisch

…zumindest, was die Kommunikation betrifft. Das hat die Gesellschaft für integrierte Kommunikationsforschung (GIK) mit ihrem Branchenreport Beauty herausgefunden. 61 Prozent der Frauen informieren sich in Zeitschriften über Beauty-Trends und die neuesten Produkte. Insbesondere Marken-Orientierte recherchieren vor dem Kauf gründlich über das Beauty-Produkt der Begierde und dessen Eigenschaften. Auch das Fernsehen als wichtigster Alltagsbegleiter ist dabei neben Printmedien von hoher Relevanz. Denn Kosmetikwerbung im Fernsehen werde nicht nur als informativ und unterhaltend wahrgenommen, sondern auch als glaubwürdig und sogar inspirierend.

Doch auch bei den Männern sind digitale Kanäle als Informationslieferanten auf dem Vormarsch. Die Anzahl der Herren der Schöpfung, die das Beauty-Feld für sich neu entdeckt haben und verstärkt Online-Angebote nutzen, ist um 56 Prozent gestiegen. Überhaupt wird Kosmetik bei Männern immer mehr zum Thema. Insbesondere wenn es um Gesichtskosmetik und Körperpflege geht. Die Folge: Männer werden als Zielgruppe für Kosmetik- und Körperpflegeprodukte immer interessanter.

Ein weiterer Aspekt der Beauty-Studie ist die Wirkung prominenter Testimonials für eine bestimmte Kosmetikmarke. Eignen sich Influencer & Co. für die Kommunikation zwischen Marke und Kunde? Die Antwort: Jein. Zwar wird der Erinnerungsfaktor und das Branding der Marke mit einem Promi im Vergleich zur Promi-freien Werbung deutlich erhöht, doch zum Gang an die Kasse bewegen beide Werbestrategien gleich gut.

Und wo wird geshoppt? Trotz der großen Auswahl an Online-Plattformen sind Drogeriemärkte die wichtigsten Vertriebskanäle in Sachen Beauty-Produkte – Tendenz steigend. Düfte werden nach wie vor am liebsten in der Parfümerie eingekauft, das Internet spielt dabei eine untergeordnete Rolle.

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