DSGVO – Wie steht es um die Datenschutz-Grundverordnung?

Fast drei Viertel der Deutschen verstehen die Datenschutz-Grundverordnung nach wie vor nicht. Denn auch einige Wochen nach der Inkraftsetzung und viele verwirrende E-Mails später, herrscht bei den meisten immer noch Unklarheit darüber, was sich eigentlich konkret mit der DSGVO verändert hat, bzw. was es zu beachten gilt. Wie es aktuell um die DSGVO steht, erfahrt ihr heute in unserem P.U.N.K.T. PR Blog-Artikel.

Die Unsicherheit ist groß

Mehr Rechte für Verbraucher und stärkere Transparenz für Unternehmen – so lautet jedenfalls die Theorie. Seit dem 25. Mai 2018 gilt die europäische Datenschutz-Grundverordnung. Doch bei den meisten Unternehmen herrscht Unklarheit darüber, wie die neuen Vorgaben tatsächlich anzuwenden sind. Dürfen Kunden beispielweise noch angeschrieben werden oder muss dafür im Vorfeld eine Erlaubnis eingeholt werden? Droht sonst eine hohe Geldstrafe? Vor allem Klein- und Mittelständische-Unternehmen haben diesbezüglich viele Fragen und sind oftmals überfordert. Einigen drohte sogar schon eine Abmahnung. Der Bundesverband für digitale Wirtschaft (BVDW) gab bekannt, das 43 Prozent der Firmen ihre digitalen Aktivitäten deshalb eingeschränkt hat. Über die Hälfte der Digitalfirmen rechnet mit Umsatzeinbußen. Große Unternehmen hingegen stellen keine negativen Auswirkungen auf das Geschäft fest. Eine eindeutige Aussage zum Thema DSGVO gibt es daher nicht. Wie es weitergeht, wird sich zeigen. Fest steht, dass Unternehmen dem Thema weiterhin große Bedeutung zuschreiben sollten, sonst kann es teuer werden.