Von der Marke zum Kultobjekt

Was muss ein Unternehmen leisten, damit die eigene Marke zu einem Kultobjekt wird? Nicht nur die Qualität sollte stimmen, auch emotional müssen die Produkte den Konsumenten überzeugen. Vor allem die Vermarktung spielt eine entscheidende Rolle in der Wahrnehmung durch den Verbraucher. Welche Herausforderungen und Möglichkeiten sich für Unternehmen durch Marketing in Zeiten der Digitalisierung ergeben, erfahrt ihr im neuen P.U.N.K.T. PR Blog-Artikel.

Vielschichtiges Marketing

Marken können von der Digitalisierung profitieren, müssen aber ihr Marketing auch breiter aufstellen. Es ist möglich, durch datenbasiertes Management die eigene Zielgruppe genauer zu bestimmen und so individuell durch Werbung oder Anzeigentexte anzusprechen. Innovationszyklen können dadurch schneller werden, da die Zielgruppen ein direktes Feedback mit Verbesserungswünschen an die Unternehmen geben können. Zudem spielt Mundpropaganda eine noch wichtigere Rolle: Jeder kann sehen, was Menschen über eine Marke auf Social Media Kanälen posten. Meinungen, egal ob gute oder schlechte, können sich so schnell verbreiten – das kann eine Chance aber auch eine Herausforderung für das Marketing sein.

Steigende Herausforderungen

Bei den vielen Trends und Möglichkeiten der digitalen Welt fällt es teilweise schwer, ehrlich und authentisch zu bleiben. Das ist aber ein wichtiges Kriterium für Kultmarken, um von den Kunden weiterhin ernst genommen zu werden. Unternehmen müssen also darauf achten, nicht jedem Trend blind zu folgen und die Marketingmaßnahmen an die Philosophie des Unternehmens und die Zielgruppe anzupassen. So kann es gelingen, die Tradition einer Marke mit digitalen Neuerungen zu verbinden. Trotzdem bleibt eine Herausforderung: Die sinkende Loyalität zu Marken. Unternehmen kämpfen also in sozialen Netzwerken um hohe Sichtbarkeit, Aufmerksamkeit und dadurch auch um die Kunden.

Neue Ideen

Durch die neuen Kanäle entstehen neue Ideen zur Vermarktung von Produkten. Beliebt ist dabei vor allem die Einbindung der Kunden über soziale Netzwerke in die Entwicklung. Verbraucher werden beispielsweise in Word-Of-Mouth-Kampagnen aufgefordert ihre eigenen Wünsche zu den Produkten einzuschicken, so etwa bei der Suche nach einer neuen Geschmacksrichtung. In den kurzlebigen Kampagnen in Social Media ist es außerdem möglich, verschiedene Anlässe, wie den Anfang der Grillsaison, zu thematisieren. So wird die Zielgruppe effizient angesprochen und im Alltag abgeholt.