Content Seeding: Wer sät, der erntet

Heute beschäftigen wir uns im PUNKT PR Blog mit dem beliebten Buzzword „Content Seeding“. Darunter ist das gezielte Aussäen von Inhalten gemeint – prinzipiell kein neuer Ansatz, sondern bereits Teil vieler Public Relations Konzepte. Dennoch gewinnt das Content Seeding aktuell mehr und mehr an Bedeutung. Warum?

Relevante Inhalte sind die neue Währung im Social Web und der effizienteste Weg, um Kunden zu gewinnen und zu halten. Umgeben von unzähligen digitalen Angeboten ist der Kunde bereits einer enormen Reizüberflutung im Web ausgesetzt. Um seine Aufmerksamkeit trotz des Überangebots zu gewinnen, sind nützliche oder unterhaltsame Inhalte der Schlüssel zum Erfolg. Diese werden wahrgenommen, gelesen, gelikt, geteilt – und erreichen so wiederum andere Nutzer.

Wie funktioniert Content Seeding genau?

Doch wie stellt ein werbetreibendes Unternehmen diese Inhalte ihrer Zielgruppe optimal zur Verfügung? Hier kommt das strategische Content Seeding ins Spiel: Die Inhalte werden exakt dort platziert, wo sich die jeweilige Zielgruppe bereits befindet. Das können die unternehmenseigenen Kanäle wie die Homepage und der eigene Facebook-Account sein, aber auch „fremde“ Touchpoints wie Online-Medien, Blogs und Social Media. Wer seine Inhalte also direkt für eine Vielzahl von Medienformaten aufbereitet, hat im Nachgang ein breiteres Spektrum von Möglichkeiten, diese über eine Vielzahl von unterschiedlichen Medienkanälen zu streuen.

Wie bei jeder Zusammenarbeit mit Multiplikatoren wie Journalisten oder Influencern gilt es jedoch auch beim Seeding, einen langfristigen Plan zu verfolgen. Die Inhalte ausschließlich über bezahlte Werbung zu verbreiten, ohne auf den richtigen Fit zu achten, führt auf lange Sicht zu wenig Erfolg. Stattdessen sollten Unternehmen den Inhalt direkt so gestalten, dass die meisten Multiplikatoren ihn aus eigener Motivation verbreiten, weil sie ihre Leser informieren und unterhalten möchten.