Kreativität erlernen

Kreative Köpfe werden als solche geboren. Oder? Im heutigen Beitrag auf dem P.U.N.K.T. PR-Blog gehen wir der Frage nach, ob und wie Kreativität erlernt werden kann.

„Da müssen wir jetzt halt mal kreativ werden“. So oder so ähnlich fällt dieser Satz häufiger in Agenturen, Marketing-Abteilungen und Social-Media-Teams. Doch auf Knopfdruck kreativ zu werden, ist manchmal gar nicht so leicht – zumal sich einige Menschen sogar als „unkreativ“ bezeichnen würden. Dagegen haben wir die Lösung! Denn neben der angeborenen Fähigkeit, sich inspirieren zu lassen und neue Ideen zu erschaffen, kann Kreativität durchaus erlernt und trainiert werden:

Die innere Haltung zählt

Entscheidend beim kreativen Schöpfungsprozess ist an erster Stelle die richtige innere Haltung. Mit negativen Gedanken wie „Das wird eh nichts“ wird jede gute Idee bereits im Keim erstickt. Nicht ohne Grund begeben sich immer mehr Medienschaffende und Start-up-Gründer auf die Suche nach einer positiven Lebens- und Gedankeneinstellung. Mo Gawdat, 51, Vice President bei Google X, hat sogar extra einen Algorithmus entwickelt, mit dem er „Die Formel für Glück“ errechnen kann.

 Probleme als Fragen umformulieren

Lässt man sich von der Inspiration leiten, ist es wichtig, seine Ideen nicht direkt zu bewerten – egal ob gut oder schlecht. Sollte jedoch trotzdem ein Hindernis auftauchen, das nicht zu überwinden scheint, hilft die Technik des „Problem Refraimings“. Hier ein kleines Beispiel: Die Aussage „Da fehlt noch etwas.“ kann auch als Frage „Was könnte ich noch hinzufügen?“ gestellt werden – ein einfacher Trick mit großer Wirkung. Denn allein die offene Formulierung macht schon einen Unterschied im Denken.