Der Weg zurück zur Markentreue

Kunden, die loyal an einem Unternehmen hängen, die auf langjährig gute Erfahrungen mit dessen Produkten zurückblicken und sich selbst gar als Fan dieser Marke bezeichnen – der Traum und das Ziel jedes Unternehmens. Denn derartig loyale Kunden sind für Marken von unbezahlbarem Wert: Nicht nur kaufen sie regelmäßig ein und akzeptieren im Zweifel sogar vergleichsweise höhere Kosten, weil sie von der Qualität der Marke überzeugt sind, sie äußern sich grundsätzlich im Alltag auch gerne positiv über „ihre“ Marke, sei es in Rezensionen oder im sozialen Umfeld, wo sie von ihren neu erstandenen Produkten schwärmen. Es sind Kunden, die werblich nicht mehr überzeugt werden müssen und dem Unternehmen viel Geld und Aufwand sparen.

Doch so schön die Vorstellung solcher Kunden auch sein mag, es muss seitens des Unternehmens logischerweise viel Vorarbeit geleistet werden, um bei Kunden derartiges Standing zu erreichen. Heute mehr als noch vor einigen Jahren, wo guter, persönlicher Service und ein hübsches Sortiment meist schon ausreichten, um die Kunden für sich zu gewinnen. In Zeiten von Amazon und Online-Shopping scheint echte Markentreue deutlich seltener. Denn was früher noch Kundenbindungsmaßnahmen waren, sind heute reine Selbstverständlichkeiten und die simple Einführung einer Kundenkarte bringt heutzutage wohl kaum noch jemanden dazu, einer Marke treu zu bleiben. Wie so oft ist Einfallsreichtum gefragt, denn möglich ist es noch immer Markentreue zu erzeugen.

Ein erfolgreiches Kundenbindungs-Management kann gelingen, wenn ein Unternehmen ihre Zielgruppe kennt und mit passenden Angeboten auf deren Bedürfnisse einzugehen weiß. Es kann dabei beispielsweise schon reichen, als Frisörkette auf Terminvereinbarungen zu verzichten. Denn die Erfahrung zeigt: Gerade Männer bevorzugen es, über Frisörbesuche spontan zu entscheiden. Mit Schnelligkeit, Flexibilität und ausreichend Personal kann dieser Zielgruppe ein angenehmes Frisörerlebnis geboten und wertvolle Imagepunkte gesammelt werden. Das gilt für den Frisörbesuch genauso wie für den Einkauf von Kleidung oder Pflegeartikeln. Denn guter Service bleibt weiterhin die wohl beste, vielleicht sogar einzig verbleibende Maßnahme zur Kundenbindung. Denn hat ein Kunde das Gefühl, vor, während und nach dem Kauf ernst genommen zu werden, so ist dessen Wiederkehr wahrscheinlich. Denn der Kunde ist König und sollte sich auch so fühlen.

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