E-Auto Herbst-Trip: So hat sich das Reisen in fünf Jahren verändert

Oldenburg, 17. September 2026. Kaum ist die große Sommer-Urlaubswelle vorbei, beginnt für viele bereits die nächste Reisezeit. Denn gerade der Herbst bietet sich für einen Kurzurlaub an: Beliebte Urlaubsregionen sind vielerorts weniger stark besucht und laden zu einer entspannten Auszeit ein. Ob an die Nordsee, in die Alpen oder ins europäische Ausland – für viele beginnt die Reise dafür mit dem Auto.

Wer elektrisch unterwegs ist, findet heute deutlich bessere Bedingungen vor als noch vor fünf Jahren. Das öffentliche Ladenetz ist stark gewachsen, moderne Elektrofahrzeuge bieten größere Reichweiten und digitale Lösungen erleichtern die Planung längerer Fahrten. Viele Herausforderungen, die längere Reisen früher erschwerten, spielen heute kaum noch eine Rolle.

Insbesondere die öffentliche Ladeinfrastruktur in Deutschland hat sich in den vergangenen fünf Jahren rasant entwickelt. Während Anfang 2021 bundesweit rund 44.200 öffentliche Ladepunkte zur Verfügung standen, sind es heute bereits ca. 210.600.1 Besonders dynamisch verlief der Ausbau der Schnellladeinfrastruktur: Ihre Anzahl stieg im gleichen Zeitraum von rund 6.100 auf über 54.800 Ladepunkte.1 Entlang der wichtigsten Verkehrsachsen finden Reisende heute deutlich häufiger leistungsstarke Schnellladestationen, was längere Fahrten spürbar einfacher macht.

„Die Ladeinfrastruktur ist schneller gewachsen als der E-Auto-Hochlauf. Gerade auf der Langstrecke erleben Fahrerinnen und Fahrer heute eine völlig andere Situation als noch vor wenigen Jahren“, sagt Ilker Akkaya, Geschäftsführer von EWE Go. „Ladepausen lassen sich inzwischen ganz selbstverständlich in ohnehin geplante Stopps integrieren – etwa beim Essen oder auf einer Rast, um sich die Beine zu vertreten. Das macht das Reisen mit dem E-Auto heute deutlich komfortabler.“

Auch die Fahrzeuge selbst haben sich in den vergangenen Jahren spürbar weiterentwickelt. Moderne Elektroautos erreichen heute je nach Modell Reichweiten von mehreren hundert Kilometern. Gleichzeitig verkürzen leistungsstarke Schnellladestationen die Ladezeiten erheblich. „Wir werden bei geeigneten Fahrzeugen und Schnellladepunkten Ladezeiten zwischen zehn und zwanzig Minuten sehen. Damit wird Elektromobilität vollständig alltags- und vor allem urlaubstauglich“, so Akkaya.

Digitale Unterstützung macht die Reiseplanung einfacher

Neben der technischen Entwicklung hat sich auch die Planung längerer Fahrten verändert. Moderne Navigationssysteme berücksichtigen notwendige Ladestopps automatisch und schlagen passende Ladepunkte entlang der Route vor.

Zusätzliche Unterstützung bietet der GoPilot in der EWE Go App, der nach der Eingabe des Reiseziels alle verfügbaren Ladepunkte entlang der Strecke anzeigt. Nutzer:innen erhalten Informationen über die aktuelle Verfügbarkeit, regelmäßige Updates über den Status der Ladestationen und können die Navigation direkt über Google Maps oder Apple Maps starten. So lassen sich Ladestopps bereits vor Fahrtantritt komfortabel planen.

Auch bei Fahrten ins Ausland erleichtern digitale Lösungen die Vorbereitung. Mit dem EWE Go Ladetarif erhalten Kund:innen Zugang zu mehr als 3.000 EWE Go Ladepunkten sowie über 100.000 Partnerladepunkten in Deutschland. Europaweit stehen rund 500.000 Ladepunkte zur Verfügung. Für zusätzliche Planungssicherheit sorgt das einfache und transparente Tarifmodell: Geladen wird für 0,52 Euro/kWh an EWE Go- und für 0,62 Euro/kWh an Partner-Ladestationen. Im aktuellen Ladedienst- und Lade-App-Test 2026 von AUTO BILD wurde EWE Go unter den freien Anbietern als „günstigster Ladetarif“ ausgezeichnet.² Die kostenlose EWE Go Ladekarte ermöglicht außerdem den Zugang zu zahlreichen Ladestationen, an denen eine Freischaltung per App noch nicht möglich ist.

Viele der unternehmenseigenen Schnellladestandorte befinden sich bewusst an Orten, an denen Reisende ohnehin eine Pause einlegen – etwa an Supermärkten, Einkaufszentren oder Schnellrestaurants. Gemeinsam mit McDonald’s Deutschland baut EWE Go bereits seit 2020 Schnellladestandorte aus. Inzwischen verfügt jeder zweite McDonald’s Standort in Deutschland über eine EWE Go Lademöglichkeit. So lassen sich Ladepausen ganz selbstverständlich mit einer Mahlzeit oder einem Kaffee verbinden.

Die Entwicklung der vergangenen Jahre zeigt: Viele Herausforderungen, die früher häufig mit längeren Fahrten im Elektroauto verbunden waren, spielen heute kaum noch eine Rolle. Dank moderner Fahrzeuge, einer leistungsfähigen Ladeinfrastruktur und intelligenter Planung steht einer entspannten Urlaubsreise mit dem E-Auto heute nichts im Weg. Mit einigen einfachen Vorbereitungen lässt sich der Reisekomfort außerdem zusätzlich erhöhen:

Checkliste: Fünf Tipps für die Urlaubsreise mit dem E-Auto

  1. Route vorab planen
    Moderne Navigationssysteme und Apps wie die EWE Go App berücksichtigen notwendige Ladestopps automatisch und zeigen passende Schnellladepunkte entlang der Strecke an.
  2. Ladepausen sinnvoll nutzen
    Ladezeiten lassen sich ideal mit einer Mahlzeit, einer Kaffeepause oder einem kurzen Spaziergang verbinden. So wird der Ladestopp Teil der Reise.
  3. Unterkunft mit Lademöglichkeit wählen
    Gerade in ländlichen Regionen kann eine Lademöglichkeit am Hotel oder der Ferienunterkunft zusätzlichen Komfort bieten.
  4. Beladung im Blick behalten
    Viel Gepäck, Dachboxen oder Fahrradträger erhöhen den Energieverbrauch. Wer Fahrräder transportiert, sollte möglichst einen Heckträger nutzen, da dieser den Luftwiderstand weniger beeinflusst als eine Dachbox.
  5. Mit etwas Reichweitenreserve unterwegs sein
    Eine kleine Energiereserve sorgt für mehr Gelassenheit – insbesondere auf unbekannten Strecken, bei hohen Außentemperaturen oder wenn kurzfristig ein anderer Ladepunkt angefahren werden muss.

1 Siehe Bundesnetzagentur: Ladeinfrastruktur in Zahlen (Stand: 1. August 2026) (abgerufen am 11.09.2026).

2Siehe AUTO BILD (abgerufen am 11.09.2026).