Ist digitale Werbewirkung messbar?

Eine große Herausforderung bei der Steigerung der Werbewirkung ist die Messung von Effektivität und Effizienz digitaler Werbemaßnahmen – denn einheitliche Modelle zur Messung gibt es bislang nicht. Bis dahin können jedoch bestimmte Schritte helfen, die Auswirkungen des Marketings zu messen und anhand dessen Prozesse zu optimieren.

Einer dieser Schritte ist die Analyse der tatsächlichen Kontaktverteilung. Dabei soll ganz eindeutig zwischen berechneter Kontaktdosis, der Durchschnittskontakte (OTS) und der wirklichen Kontaktverteilung differenziert werden. Denn nur die tatsächliche Kontaktverteilung gibt Aufschluss über die Kontaktdosis pro Nutzer und ist deshalb unerlässlich für eine erfolgreiche Auswertung und Verbesserung der Werbestrategie. Ein weiterer unverzichtbarer Aspekt der Effektivitätsmessung ist die Festlegung und stetige Optimierung der KPIs. KPI ist die Abkürzung für Key Performance Indicator und bezeichnet Schlüsselkennzahlen, die die unternehmerische Leistung aufzeigen und auch als Zielvorgaben dienen. Das kann zum Beispiel eine bestimmte Kontaktzahl oder Reaktionsrate sein. Um die Effektivität einer Digitalkampagne zu messen, sollten sowohl quantitative als auch qualitative Faktoren berücksichtigt werden.

Jeder dieser Schritte ist jedoch nur solange maximal wirkungsvoll, wie eine kontinuierliche Auswertung der Daten in Echtzeit stattfindet. So können Budgets bestmöglich kalkuliert werden können. Und nur so kann die größtmögliche Werbewirkung bei optimaler Kostenverteilung und maximaler Effizienz erreicht werden.