Sprachassistenten beeinflussen Unternehmen

Alexa, Cortana und Siri – wir kennen sie, manche nutzen sie auch wirklich. Die Sprachassistenten werden immer weiter entwickelt und erobern die Computer, Smartphones und unsere digitale Welt im Allgemeinen. Es könnte sogar sein, dass sie uns bald schon das passende Outfit aussuchen, Kochtipps und eine kostenlose Lebensberatung geben. In unserem P.U.N.K.T. PR Blog erfahrt ihr heute, wie diese Form der künstlichen Intelligenz unsere Zukunft und das Marketing beeinflussen wird.

Sprich dich aus

Alles muss immer schneller gehen und für uns bequemer ablaufen – durch Sprachsteuerung müssen wir unser Smartphone nicht einmal mehr in die Hand nehmen. Aus dem Bett ist die Pizza bestellt und die Musik ausgewählt, ganz einfach durch den Sprachbefehl. In China werden Autos schon mit fortschrittlicher Sprachsteuerung und vor allem Stimmerkennung ausgestattet. Dort kann man mit seiner Stimme aus dem Auto das Parkhaus, den vollen Tank und sogar den Strafzettel bezahlen.

Zu viele Informationen?

Doch eben diese Stimmerkennung ist auch umstritten. Eine Stimme ist so individuell wie die Person zu der sie gehört. Damit die künstliche Intelligenz hinter der Spracherkennung sich weiter entwickeln und unsere Anliegen auch wirklich verstehen kann, müssen Gespräche aufgezeichnet werden. Vor allem mit Blick auf die neue Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) ist fraglich, inwieweit das erlaubt ist. Testläufe mit einem Roboter als Kundenberater haben ergeben, dass Menschen, die keine Berührungsängste mit der Sprachsteuerung haben, auch bereitwillig viele Informationen über sich teilen. Dafür sind sie aber auch enttäuscht, sollte die künstliche Intelligenz ihnen keine intelligente Antwort auf ihre Frage oder Aussage liefern.

Die eigene Sprache finden

Nicht nur die Stimme ist individuell, auch die Sprachwahl ist etwas, das einen Menschen ausmacht. Das können Unternehmen nutzen, um mit ihren Kunden auf sehr persönlicher Ebene zu kommunizieren. Durch die Spracherkennung findet eine direkte Kommunikation mit der Marke statt, in die die Corporate Language eingebaut werden kann. Dazu müssen die Unternehmen verstehen lernen, was die Kunden von einer Sprachsteuerung erwarten und wie sie mit ihr kommunizieren wollen. Dann ergibt sich die Möglichkeit eines persönlichen Kundenkontakts, der den Suchenden schnell die gewünschten Ergebnisse liefert. Denn durch die Sprachsteuerung werden eine oder zwei Antworten vorgeschlagen, statt der unendlichen Ergebnisse in der Google-Suche.