Der Hype um die App Vero

Sie kam scheinbar aus dem Nichts und hat viele Diskussionen ausgelöst: Die App Vero. Eine Million Nutzer haben sich in kürzester Zeit registriert, doch auch die Suchanfragen wie man seinen eingerichteten Account wieder löschen kann, nehmen zu. Auf unserem P.U.N.K.T. PR Blog erfahrt ihr heute, was hinter der Social Media App steckt und was Influencer von Vero halten.

Was ist Vero?

Schon seit 2015 gibt es die App, die jetzt als das neue Instagram gehandelt wird. Seit Dezember schlagen die Macher kräftig die Werbetrommel und seit ein paar Wochen gab es einen regelrechten Hype um das soziale Netzwerk – die Registrierungen stiegen und die Medien wurden auf Vero aufmerksam. Doch was verspricht die App? Übersetzt man „vero“ aus dem lateinischen, bedeutet das „wahr“. Mit dem Namen haben die Entwickler auch festgelegt, wofür sie stehen wollen: „True Social Media“ – also vor allem keine Algorithmen und keine Werbung. Dieses Konzept fördert die Idee von Influencer-Marketing und lässt Sorgen um die organische Reichweite verschwinden. Einnahmen generiert die App dann durch einen Mitgliedsbeitrag, der Marke von einer Million registrierter Nutzer eingeführt werden sollte. Die Betreiber haben diese Idee erst einmal auf unbestimmte Zeit verschoben. Das liegt wohl auch daran, dass die App gerade durch technische Probleme nur sehr eingeschränkt nutzbar ist.

Was meinen die Influencer?

Pünktlich zum Hype hat Inpromo 320 Influencer, darunter 90 Prozent Frauen, zum neuen sozialen Netzwerk befragt. Diese waren nicht wirklich von Vero begeistert: Nur drei Prozent fanden die App gut. Das könnte vor allem an den technischen Mängeln und den Datenschutzrichtlinien liegen. Durch diese geben die Nutzer, sobald sie Inhalte hochladen, alle Rechte an Metadaten am Vero ab. Und auch der Gründer der App, Ayman Hairiri, wird wegen seiner früheren Projekte von den Influencern kritisiert. Die Hauptversprechen der App kommen aber an: 82 Prozent finden es gut, dass es, im Gegensatz zu Facebook und Co., keinen Algorithmus gibt und auch die Werbefreiheit ist ein Pluspunkt. Ob Vero sich wirklich als neues Instagram oder Facebook durchsetzen kann, bleibt abzuwarten – nur neun Prozent der Influencer glauben daran.