Neuer Schwung für Radiowerbung

Es geht bergauf für die wichtigsten Massenmedien Radio und Fernsehen. In der letzten Woche berichteten wir bereits über die gestiegene Nachfrage nach Werbezeiten im TV. Heute schauen wir uns im P.U.N.K.T. PR-Blog auch die Entwicklungen im Bereich Radio genauer an.

Radio und Fernsehen sind nach wie vor die Nummer eins, wenn es um Werbung geht. Auch in diesem Jahr verzeichnen die Medien einen Zuwachs bei den Werbeeinnahmen. Die Prognosen zeigen ein Wachstum der Umsätze durch Werbung im Fernsehen um zwei bis drei Prozent, im Radio um ein bis zwei Prozent.

Für die Werbenden haben die beiden Massenmedien vor allem den Vorteil, in kurzer Zeit eine hohe Reichweite zu erzielen. Gerade das Radio wird wieder interessanter, da sich das Medium in einem Umbruch befindet: Mit Musik-Streaming-Diensten drängen neue Wettbewerber in den Markt und interpretieren es neu. Durch den Aufschwung erhält der Audiomarkt eine ganz neue Relevanz für die werbenden Unternehmen.

Dass Audiowerbung wieder im Trend liegt, machen auch die Prognosen für die Online-Dienste deutlich: Den Audio-Streaming-Plattformen wird bei den Werbeeinnahmen eine Steigerung von 40 bis 50 Prozent prognostiziert. Das ist sogar mehr, als im Sektor des Video-Streamings. Hier wird eine Umsatzsteigerung von etwa 20 bis 30 Prozent vorhergesagt.

Die Trends bei den Werbeumsätzen spiegeln auch die Trends im Nutzungsverhalten wider: Experten gehen davon aus, dass in naher Zukunft ein regelrechter Boom bei den Online-Audiodiensten verzeichnet werden kann. Doch in absoluten Zahlen haben nach wie vor die „klassischen“ Medien die Nase vorn: 5,2 Milliarden Euro Einnahmen bei Radio und TV stehen hier den eher schwachen 500 Millionen gegenüber, die in Werbung im Online-Streaming-Bereich investiert werden.

Vorreiter bleibt aber nach wie vor das Fernsehen: Von den insgesamt 5,7 Milliarden Euro entfallen allein 5 Milliarden auf die Werbung im Videoformat.

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