Das Ende klassischer Werbeagenturen

Das Ende klassischer Werbeagenturen

Amazon, Instagram, Netflix: Online-Plattformen prägen die heutige Medienlandschaft drastisch. Immer mehr Zeit verbringen die Menschen im Internet, um zu googeln oder auf Facebook den Feed herunter zu scrollen. Von diesem Trend bleibt auch die weltweite Kommunikationsbranche nicht verschont. Eine Neuorientierung von inhabergeführten Agenturen und Werbekonzernen ist deshalb unerlässlich. Wie aber müssen sich Agenturen anpassen, um mit der Zeit zu gehen?

  1. Ein technologischer Kern: Agenturen müssen sich nicht nur darauf verstehen, analog zu kommunizieren, sondern müssen auch die Kommunikation in der Onlinewelt Auch das Arbeiten mit neuen Technologien wie dem Amazon-Lautsprecher „Echo“ gehört dazu.
  2. Beratung: Gute Chancen haben Agenturen, die die Rolle einer Unternehmensberatung einnehmen und neue Kompetenzen mitbringen. Die Schwierigkeit: Immer mehr Werbekunden rüsten selbst auf und setzen auf Inhouse-Agenturen oder lassen sich von externen Dienstleistern eigene Agenturen aufbauen. Dieser Trend kann für klassische, nicht digitalisierte Agenturen zur Hürde werden.
  3. Markterkennung: Die Big Player der neuen Medienwelt sind Plattformen wie Facebook, Instagram, YouTube und Amazon. Das Problem für Agenturen dabei: Einen klassischen Werbedienstleister benötigen diese Plattformen häufig nicht, sondern suchen direkten Kontakt zu ihren Werbekunden. Jetzt ist es an der Agentur, sich den restlichen Markt effektiv zunutze zu machen.
  4. Disruption: Das Motto einer zeitgemäßen Agentur sollte sein: Trial and Error. Denn eine Agentur hat keine jahrelange Haltbarkeitsdauer. Heutzutage geht es auch darum, neue Wege zu formen. Dabei sollte ein mögliches Scheitern einkalkuliert sein. Auch Flexibilität und kreative Zerstörung sind hier Stichwörter, an denen sich eine Agentur orientieren sollte.
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