Musicallys neues Marketingkonzept

Jugendliche mögen drei Dinge: Musik, Social Media und ihr Handy. Zumindest wenn man den Analysen der Musically-Gründer glaubt. Für ihre App haben sie diese Hobbys in einem Konzept zusammengefasst. 250 Millionen Nutzer, die ihre Leidenschaft für Musik dort mit anderen teilen, geben ihnen Recht – und die App entwickelt sich stetig weiter. Wie Muscially Marken und Unternehmen besser in die Plattform einbinden will, erfahrt ihr heute in unserem P.U.N.K.T. PR-Blog.

Soziales Netzwerk oder Influencer Datenbank?

Eigentlich war Musically als reine Lipsync-App geplant, in der die Nutzer 15-Sekunden-Videos von sich hochladen konnten. Hauptzielgruppe sind Jugendliche von 14 bis 17 Jahren, die an Musik, Singen und Tanzen interessiert sind. Das Netzwerk will sich jetzt aber breiter aufstellen, neue Zielgruppen und auch Themen wie Reisen, Lifestyle und Sport weiter in den Fokus rücken. Das soll vor allem durch Influencer geschehen. Um Kooperationen mit diesen zu stärken, soll dieses Jahr ein Creator Marketplace geschaffen werden. Damit will Musically selbst die aktiven Influencer auf der Plattform mit Unternehmen zusammenbringen. Bonus für die App: Sie verdienen daran mit und binden Marken sowie Influencer an sich.

Liveshows per App

Um nicht nur bekannten „Musern“ eine Bühne zu bieten, hat sich Musically aber noch ein anderes Konzept ausgedacht: Mit einer Künstleragentur wollen sie regelmäßig eigene Talentshows produzieren, welche dann über Lively, die Livestreaming-App des Anbieters, übertragen wird. Erfahrung mit Talentwettbewerben hat die Plattform schon: In den „Muser Battles“ traten letztes Jahr Nutzer gegeneinander an. Unternehmen konnten diese Battles dann sponsern. Musically versucht auch, genau wie Facebook und Snapchat, durch Sponsored Posts Marken dazu zu bringen, ihre Werbung auf dem Netzwerk zu platzieren. Groß angelegte Werbekampagnen mit erfolgreichen Unternehmen könnten der App bald zusätzliche Einnahmen einbringen. Mit der UEFA und Coca-Cola hat Musically bereits zusammen gearbeitet, bisher noch umsonst. In den Kampagnen wurden Wettbewerbe kreiert, in welchen die „Muser“ Videos von sich zu einem gewissen Thema posten sollten – was dann natürlich auf die Markenbekanntheit des Unternehmens und der App selbst einzahlt.