USP: Umwelt

Was macht Marken heute noch einzigartig? Auch Alleinstellungsmerkmale und Verkaufsargumente sind einem Wandel unterworfen und die Marktpositionierung harte Arbeit. Was zukünftig als Unique Selling Proposition (USP) gelten kann, zeigt heute der P.U.N.K.T. PR Blog.

Früher war es für Marken gut, wenn sie unpolitisch waren. Heute zieht genau das Gegenteil: Laut einer Umfrage der New Yorker Werbeagentur J. Walter Thompson zum Kaufverhalten der Generation Y sind 78% der Teilnehmer der Ansicht, dass Unternehmen in der Verantwortung stehen, aktiv gesellschaftliche Probleme anzugehen. Marktforscher Mintel fand heraus, dass mehr als die Hälfte der Konsumenten keine Produkte von unethisch agierenden Firmen kaufen. Kein Wunder also, dass immer mehr Marken die Welt ein Stückchen besser machen wollen. Das kommt bei den Kunden gut an!

Ökologisches und ethisches Marketing

#Nachhaltigkeit ist für immer mehr Zielgruppen ein zentrales Thema. Insbesondere die Generation Y und die Generation Z stellen bei ihren Kaufentscheidungen politische und ethische Fragen. In der Vergangenheit haben zum Beispiel Kampagnen von Hyatt (for a World of Understanding), Amazon oder Apple gezeigt, dass sich Marken sinnvoll mit dem USP Umwelt verknüpfen lassen und sogenannte Ökostrategien für die Unternehmen zu den gewünschten Ergebnissen führen.

Warum Nachhaltigkeit als USP so gut funktioniert

Die Gründe liegen auf der Hand: In Zeiten von #FakeNews verlieren die klassischen Medien sowie Informationen im Internet allgemein an Glaubwürdigkeit, wo sie noch vor einiger Zeit Meinungsmacher waren. Es sind Unternehmen, die das entstandene Vakuum füllen, zu neuen Leitfiguren werden und gleichzeitig eine positive Markenbotschaft vermitteln.