Video-Inhalte richtig einsetzen

Richtig eingesetzt sind Enterprise-Videos ein hilfreiches Marketing-Tool. Der P.U.N.K.T. PR Blog stellt heute etwas näher dar, wie Bewegtbild-Inhalte richtig in sozialen Netzwerken eingesetzt werden.

Um die unterschiedlichen Plattformen optimal nutzen zu können, müssen die jeweiligen Eigenschaften und Zielgruppen analysiert und in Folge dessen der Content darauf abgestimmt werden. Die Videos müssen individuell für die Netzwerke entwickelt sein, da die jeweiligen Nutzer und deren Nutzerverhalten ggf. stark variieren.

Videos haben vor allem auf Facebook eine deutlich höhere organische Reichweite als Fotos.
Regelmäßiger Video-Content hilft die Glaubwürdigkeit des Unternehmens und die Kundenbindung zu steigern und gleichzeitig den User zu Interaktionen zu animieren.
Auf Facebook ist jedoch die Form des Enterprise-Videos das Entscheidende. Native Videos erreichen fast 10% mehr Fans als eingebettete YouTube-Videos und haben einen ausschlaggebenden Vorteil: Autoplay. Die automatische Wiedergabe verhilft zu einer höheren Viewing-Rate. Eine Mehrheit der Facebook Nutzer sieht sich Videos bis zu 16 Sekunden lang an. Die Zahl bricht dann nach spätestens 30 Sekunden erheblich ein, weswegen auch dieser Aspekt für ein erfolgreiches Facebook-Video in Betracht gezogen werden muss.

Marketing und Branded Video-Content auf YouTube sind hingegen auf weniger oberflächliche und kurze Inhalte ausgelegt. Hier können nach Möglichkeit Wiedergabelisten genutzt werden, um das Viewing-Verhalten zu unterstützen.. Durch den Einsatz einer wiederkehrenden Person, die authentisch und sympathisch in den Enterprise-Videos auftritt, wird ein Identifikationscharakter geschaffen.

Auf YouTube kann somit tiefer gehender Content für Reichweite sorgen. Twitter ist ebenfalls eine Informationsquelle, doch hier sollte die 30-Sekunden-Grenze nicht überschritten werden. Zwar hob die Plattform die zulässige Länge auf 140 Sekunden bzw. 10 Minuten für Professionelle Publisher an, doch die große Mehrheit der Twitter-User will lediglich die halbe Minute konsumieren. Kurzvideos mit berufsbezogenen Inhalten und Echtzeit-Meldungen funktionieren auf Twitter besonders gut. Vor allem Hashtags, Live-Tweets und Videos über die Firmengeschichte sind für diese Plattform geeignet.

Auf die verschiedenen Nutzergruppen der angesprochenen sozialen Netzwerke geht der P.U.N.K.T. PR Blog am Freitag etwas näher ein.

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