Game meets Brand

Die spielerische Vermittlung von Inhalten gewinnt im Onlinemarketing zunehmend an Bedeutung. Der Bereich ist im Umbruch, Strategien werden verfeinert. Die Hamburger PR Agentur P.U.N.K.T. PR zeigt die aktuellen Entwicklungen und Potentiale von Gamification-Ansätzen im Onlinemarketing.

Um die Jahrtausendwende wandten sich erste Marken über spielerische Inhalte an den Konsumenten. Zu den bekanntesten Beispielen gehörten hier etwa das Onlinespiel „Moorhuhn“ von Johnny Walker oder die Website „Subservient Chicken“ von Burger King.

Seither hat sich einiges getan im Bereich Gamification und Onlinemarketing. Die Potentiale sind groß. Ein junges erfolgreiches Beispiel ist etwa das von Audi, die ihre Fans zu einer großen Online-Schnitzeljagd im Rhein-Ruhr Gebiet und in Stuttgart auf die Suche nach versteckten Autoschlüsseln schickten.

Reichweitenzahlen lassen sich im Rahmen dieser kreativen Strategien nicht eruieren – ihre positive Werbewirkung ist allerdings nicht von der Hand zu weisen. Ihr Potential wurde auch von klassischen Fernsehmachern erkannt und weiterentwickelt. Ein prominentes Beispiel einer gelungenen Zusammenführung von Online und TV ist etwa das Projekt „Harro walks the line“, das die Pro7-Sendung Galileo lanciert hat. Hier halfen die Zuschauer dem Moderator online, seine Aufgaben zu erfüllen.

Das Beispiel zeigt, dass Spielemechaniken nur unter der Voraussetzung massentauglich werden, wenn sie im Kontext einer transmedialen Erzähllogik mit anderen Medien kombiniert werden. Dass dieser Trend Zukunft hat, schlägt sich auch im Entstehen von spezialisierten Dienstleistern in diesem Bereich nieder. Die Anreicherung mit spielerischen Elementen in interaktiven Marketing-Programmen erreicht den Konsumenten vor allem auf der emotionalen Ebene. Insbesondere Casual Games versprechen hier eine neue Qualitätsstufe in der Ansprache von Konsumenten.