Mut zum Wandel

Digitale Transformation – ein Begriff, der mit der Digitalisierung ins Leben gerufen und seit gut zwei Jahren verstärkt in aller Munde ist. Mittlerweile könnte er jedoch ein wenig überstrapaziert sein: Erfolgreiche Unternehmen haben sich den neuen Informationstechnologien wie sozialen Medien, mobiler Kommunikation und der Interaktion in Echtzeit angepasst und verkünden seit Jahren lautstark ihre Transformation hin zu digitalen Geschäftsmodellen. Doch das, was als Digitale Transformation in Unternehmen begonnen hat, ist laut Experten nur der Anfang eines fortlaufenden Veränderungsprozesses.

Wer in Zukunft erfolgreich bleiben möchte, sollte sich bereits jetzt über die kommenden technologischen Entwicklungen in seiner jeweiligen Branche ausreichend informieren und nicht nur auf Digitalisierung setzen. Zwar nicht sofort ersichtlich, aber dennoch schreiten diverse weitere Innovationen in einem bisher so noch nicht dagewesenen schnellen Tempo voran. Gut erkennbar ist dies an der Entwicklung des Mobilebereichs. Konkreter zum Beispiel Smartphones, die sich auch binnen kürzester Zeit weiterentwickelten und heute eine Vielzahl an technischen Möglichkeiten und Kombinationen mitbringen wie Apps oder Mobile TV und unser Leben in naher Zukunft mit noch mehr Anwendungen erleichtern werden.

Experten sehen daher genau jetzt die Notwendigkeit für Manager, den Blick nach vorn zu richten. Der Aufruf lautet: Mut zum Wandel! Veränderungen stellen einen Mehraufwand dar. Doch wer nicht durch neue Entwicklungen überrascht werden möchte, dem empfehlen Experten, es nicht dabei zu belassen, sich damit zu brüsten, in den letzten Jahren digital transformiert zu haben.

Dieses könnte für Firmen die Folge haben, künftig im Wettbewerb von Mitstreitern abgehängt zu werden, welche bereits vorausschauend sogenannte „Change-Prozesse“ betreiben und sich somit in dem sich immer rascher wandelnden Umfeld unserer schnelllebigen Zeit besser bewegen können. Der Einbruch neuer, komplexer Technologien kann diese Unternehmen nicht erschüttern, weil sie zuvor im Zuge ihrer Vorbereitungen konstant alle Eventualitäten intensiv analysiert und stets neue Technologien und Produkte in ihren Strategien berücksichtigt haben. Ein arbeitsaufwendiger Weg, der jedoch verhindern kann, dass es bei Eintreten veränderter Rahmenbedingungen schon zu spät für eine Umstellung ist. So dürfte es bereits bei manch Unternehmen im Verlauf der Digitalisierung der Fall gewesen sein. Erfolgreiche Unternehmen erkennen demzufolge, dass die Digitale Transformation keine abgeschlossene Erscheinung ist und befassen sich bereits mit den Maßnahmen für die nächste Ära.