Die Kunst des „Emotional Pricing“

Preise können Emotionen erzeugen – sowohl gute, als auch schlechte. Inwiefern diese Emotionen die Zahlungsbereitschaft erhöhen können, erläutert heute der P.U.N.K.T. PR Blog.

Heruntergesetzte Klamotten, ein technisches Schnäppchen zum halben Preis oder eine gute Marge – genau wie solche Fällen positive Gefühle hervorgerufen, weckt ein zu teures Produkt den Ärger im Konsumenten. All diese Beispiele sind untrennbar mit dem jeweiligen Produkt verbunden. Nun gibt es jedoch den Ansatz, dass alleine der Preis an sich schon schöne Emotionen hervorrufen kann: Durch das Emotional Pricing.

Das Emotional Pricing wirkt sich positiv auf die Zahlungsbereitschaft des Endverbrauchers aus. Das geschieht dadurch, dass sich Zahlen aus der Brand Identity zunutze gemacht werden und dadurch bewirken, dass herkömmliche Preisregeln außer Kraft gesetzt werden. Dafür ist von Nöten, dass die Marke über positiv besetzte Zahlen verfügt. Beispiele hierfür sind das Gründungsjahr traditioneller Unternehmen oder Vereinen (z.B. 1957 = 19,57 EUR) oder dominaten Zahlen im Produkt- oder Markennamen verfügt.

Zu guter Letzt muss sich vor einem Einsatz des Emotional Pricing bewusst gemacht werden, dass durch die Emotionale Zahl der Preis auch für die Zukunft feststeht. Eine Preiserhöhung auf Grundlage der jährlichen Inflation ist nicht möglich.