5 Thesen zum mobilen Internet

Die starke Verbreitung der Smartphones und anderer mobiler Endgeräte sind ausschlaggebend dafür, dass sich die Nutzung des mobilen Internets in den letzten sechs Jahren verdoppelt hat. Der P.U.N.K.T. PR-Blog zeigt anhand fünf Thesen, welche Auswirkung die mobile Entwicklung hat.

Preise werden unterwegs verglichen

Die Mehrheit der Deutschen nutzt noch immer den stationären PC, um Preise zu vergleichen. Allerdings soll dies in Zukunft anders aussehen, zum Beispiel soll dies vermehrt in der Bahn oder im Zug geschehen. Fast 60 Prozent der Deutschen vergleichen laut der Studie „Mobile Effects“ Preise schon über das Smartphone. Die Tendenz ist dabei weiterhin steigend.

Smartphone-Nutzung ist abends intensiver

Ab 17 bis 22 Uhr wird das Smartphone und das damit verbundene mobile Internet am häufigsten genutzt. Ein Grund dafür ist der Nachhauseweg der Arbeitnehmer, die sich ihre Zeit im Bus oder in der Bahn vertreiben und im Internet surfen bzw. Nachrichten verschicken. Interessant ist, dass Tablet-Besitzer von 20 bis 23 Uhr lieber auf ihr Tablet umsteigen. Experten glauben, dass das größere Display dabei die entscheidende Rolle spielt.

Großes Display, großer Betrag

Knapp 60 Prozent der Tablet-Besitzer und auch 40 Prozent der Smartphone-Besitzer geben an, schon einmal online geshoppt zu haben. Wie viel sie dabei einkaufen wird durch die Größe ihres Displays beeinflusst. Konsumenten kaufen Waren bis zu 50 Euro über ihr Smartphone – wird dieser Betrag überstiegen, tätigen sie den Kauf meist über einen Desktop-PC oder den Laptop.

Heavy User sind im Kommen

Laut der Studie „Mobile Effects“ nutzen ein Drittel der Smartphone-User ihr mobiles Internet nur maximal 20 Minuten am Tag. Dieser Anteil ist identisch mit dem der Heavy-User. Denn auch hier surft ein Drittel immerhin 60 bis 120 Minuten täglich auf ihrem mobilen Endgerät. Der Anteil der Heavy-User ist in den letzten Jahren rasant angestiegen. Experten gehen davon aus, dass nicht nur der Anteil der Heavy-User steigt, sondern auch die Zeit, die sie auf ihrem Smartphone surfen.

Multiscreen-Nutzung wird normal

Gerade während der Fernseher läuft, wird zu einem internetfähigen Gerät gegriffen. Bei der Mehrheit beschränkt sich die Nutzung jedoch auf die Werbepausen. Wer parallel zu einem Film surft, informiert sich meist nicht über den Film, sondern surft ganz unabhängig davon. Ob Smartphone oder Tablet: Das normale Fernsehen muss sich mit der Problematik der Multiscreen-Nutzung auseinander setzen.