Interaktive Artikel-Formate

Ob als Informationsquelle oder zum Freizeitvergnügen: Die Mehrheit der Deutschen nutzt mittlerweile das mobile Internet. Vor allem soziale Netzwerke sind sehr beliebt. Damit das weiter so bleibt, entwickeln diese stets neue Features und Tools für ihre User. Seit einigen Monaten spielen interaktive Artikel-Formate eine bedeutende Rolle. Der P.U.N.K.T. PR-Blog zeigt, was das Besondere an diesem Feature ist und wie begehrt der neue Markt ist.

Bei den interaktiven Artikel-Formaten werden dem User auf seiner Timeline Nachrichten und Artikel angezeigt, die er direkt lesen kann ohne dabei die eigentliche App bzw. das soziale Netzwerk zu verlassen. Das Format wurde speziell für die mobile Internetnutzung entwickelt und bietet vor allem einen Mehrwert: Zeitersparnis und Schnelligkeit.

Die sogenannten Instant Articels sind bereits von Facebook bekannt. Entscheidet sich hier ein User dafür einen Artikel zu lesen, öffnet sich zwar eine neue Seite, er selbst bleibt aber auf Facebook und wird nicht auf einen externen Browser weitergeleitet. Hat er den Artikel zu Ende gelesen bzw. alle Informationen erhalten, kann er per One-Klick wieder zurück auf seinen Newsfeed. Bislang waren die Instant Articels auf Facebook nur für eine kleine Auswahl von Publishern verfügbar. Anfang der Woche verkündete der Social Media-Gigant, dass das Feature ab Mitte April für alle geöffnet wird.

Doch diesmal wird nicht Facebook die Plattform sein, die das Feature als erstes etabliert. Google möchte schon Ende Februar mit seiner Version der interaktiven Formate starten: Accelerated Mobile Pages (AMP). Das Prinzip ist dasselbe wie bei den Instant Articles von Facebook. Der Vorteil von Google: Die AMPs werden bei einer normalen Google-Suche angezeigt und nicht nur im eingeloggten Google+-Bereich.

Welcher der beiden Internet-Giganten in Zukunft beim Feature „Interaktive Artikel-Formate“ die Nase vorne haben wird, bleibt allerdings noch abzuwarten.