Regional schlägt global

Die Medienplanung wird zunehmend schwerer. Mit geringem Budget muss eine optimale Planung erfolgen, welche garantiert, einen möglichst großen Teil der Zielgruppe zu erreichen. Der P.U.N.K.T. PR-Blog klärt heute, wie dies am besten funktionieren kann.

Immer mehr Werbeträger tummeln sich auf dem Markt. Um das geplante Marketing- und Medienbudget dabei gezielt einsetzen zu können, ist ein Umdenken auf Unternehmensseite notwendig. Bei der Schaltung nationaler Kampagnen verzeichnen sich hohe Streuverluste. Denn Unternehmen sind in unterschiedlichen Regionen auch unterschiedlich bekannt. Aus diesem Kontext heraus sprechen Experten vom „Mega Trend“ der lokalen und regionalen Werbeansprache. Auch große Konzerne wie Coca-Cola veröffentlichen immer mehr lokale Werbekampagnen. Sie suchen die Nähe zum Kunden, um ihn persönlicher ansprechen zu können.

Doch nicht nur Unternehmen, sondern auch Werbeträger müssen sich auf regionale Kampagnen einstellen. Google hat damit bereits begonnen. Das Unternehmen weiß längst, dass die meisten der Suchanfragen einen regionalen Bezug haben. Daher hat das Unternehmen nun ein Tool erstellt, das für lokale und regionale Unternehmen kostenlos ist. Dort können sie ihre Firmendaten inkl. Öffnungszeiten hinterlegen. Das Tool ermöglicht es den Unternehmen bei regionalen Suchanfragen der Zielgruppe an erster Stelle der Ergebnisse zu stehen.

Obwohl TV-Sender bereit sind Werbung auch nur auf regionaler Ebene zu schalten, werden sie voraussichtlich die Verlierer dieses „Mega Trends“ sein. Denn ab Januar 2016 soll ein Gesetz in Kraft treten, welches es den TV-Sendern verbietet, Werbekampagnen nur in einer bestimmter Region zu schalten.

Der Schlüssel zur erfolgreichen Marketing- und Medienplanung ist es also, die Nähe zur Zielgruppe zu suchen und genau dort zu werben, wo sie zuhause ist.