Matratzen-Start-ups rütteln die Branche wach

Schlaf ist nicht nur schön, Schlaf ist auch wichtig. Mindestens sechs Stunden täglich – alles was drunter liegt, gilt als nicht ausreichend und ungesund. Wer daher den Schlafgewohnheiten erfolgreicher Manager oder Politiker nacheifert und glaubt, weniger Schlaf bedeute mehr Leistung, der sollte diese Gleichung überdenken, sich vermehrt mit der eigenen Schlafroutine auseinandersetzen und die lange verschlossene Schlafzimmertür für neue Produkte öffnen. Guter Schlaf für einen modernen Lifestyle.

So ist naheliegend, dass sich eine Vielzahl an sogenannten „Matratzen-Start-ups“ zuletzt auf dem Markt tummelten. Ihr Plan: Sich die offenkundige Matratzen-Unlust der Deutschen zunutze machen und sie mit neuen Verkaufsstrategien für sich gewinnen. Online bestellt, kostenlos geliefert – 100 Tagen Probeliegen inklusive! Ein Plan, der Erfolg verspricht. Der Anfang eines Matratzen-Hypes?

Schwer zu sagen. Denn nicht nur ist die Zahl der neu in den Markt eingestiegenen Matratzen-Start-ups überraschend groß, sie bekämpfen sich mit ihren Methoden und Strategien auch gegenseitig und nehmen sich die Kunden weg. Das Resultat: Schon nach kurzer Zeit meldeten einige dieser Start-ups Insolvenz an und verabschiedeten sich vom Markt. Interessant ist dabei jedoch zu beobachten, wie die etablierten Marken der Branche auf diese Entwicklungen reagieren. Auch sie machen sich die wachsende Präsenz des Themas „Schlaf“ zunutze. Ob durch die Kooperation mit PR-Agenturen, neue Shop-Konzepte oder gar durch Vortragsreihen. Der aggressive Einstieg der Start-ups scheint innerhalb der Branche ein Signal von sich gegeben zu haben. Laut genug, um auch die etablierten Marken wachzurütteln.

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